19.01.2012, 16:30 Uhr
London plant den Großangriff: Bei den Olympischen Spielen und Paralympics 2012 sollen insgesamt 6250 Doping-Kontrollen durchgeführt werden. Das sind mehr Tests als je zuvor bei Olympischen Spielen. Bei den Spielen 2008 in Peking wurden rund 4500 Doping-Tests und bei den Paralympics rund 1100 Kontrollen vorgenommen.
Mehr als 150 Wissenschaftler sollen die Analyse der Proben übernehmen. Das Anti-Doping-Labor hat die Größe von sieben Tennisplätzen und liegt in Harlow nordöstlich von London. "Wir tun alles, was wir können, um sicherzustellen, dass man sich vor den Dopingtests in London 2012 nicht verstecken kann", sagte der für Sport und Olympia zuständige Staatssekretär Hugh Robertson. "Unsere Nachricht an jeden Athleten, der über Doping nachdenkt: Wir kriegen dich", so Robertson weiter.
Das Labor, in dem täglich bis zu 400 Proben analysiert werden sollen, entspricht modernsten wissenschaftlichen Anforderungen. "Diese Labors haben die stärkste High-Tech-Ausstattung in der Geschichte der Spiele", sagte David Cowan, Leiter des Anti-Dopingkontroll-Programms in London. Insgesamt sollen über 1000 Mitarbeiter für die "Anti-Doping-Workforce" vom 27. Juli bis 12. August im Einsatz sein.
Quelle: dpa
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