01.03.2011, 19:26 Uhr | sid, dpa
Knapp 40 Gegner von Olympia 2018 demonstrieren in München. (Foto: dapd)
Nur rund 40 Gegner haben in der bayrischen Landeshauptstadt München gegen die Bewerbung um die Winterspiele 2018 demonstriert. Die wenigen Teilnehmer brachten ihren Unmut mit Plakaten wie "IOC - nein danke" oder "Olympia = Umwelt- und Milliardengrab" zum Ausdruck.
Die Opposition überbrachte im Beisein ihrer Anführer Axel Doering und Ludwig Hartmann ihre Botschaft gegen das geplante Großprojekt. Nach Auskunft der Polizei kam es dabei zu keinen Zwischenfällen. Am Abend durften die Olympia-Gegner ihre Argumente vor der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) einbringen.
Bei der Tour der Sportstätten in Garmisch-Partenkirchen könnte es für das IOC-Gremium zu einer erneuten Begegnung mit Vertretern der Gruppierung "NOlympia" kommen. Im Gestüt Schwaiganger, dem geplanten Austragungsort der Biathlon- und nordischen Wettbewerbe, wurde eine Mini-Demonstration mit 25 Teilnehmern angemeldet.
Ungeachtet der Proteste haben die Planer von Olympia 2018 nach dem ersten Besuchstag der IOC-Prüfer eine positive Auftaktbilanz gezogen. Die Bewerbungsgesellschaft habe der elfköpfigen IOC-Evaluierungskommission "viele starke Argumente" präsentieren können, sagte Münchens Frontfrau Katarina Witt. Auch Oberbürgermeister Christian Ude sprach von einem "sehr erfolgreichen Beginn".
Das Internationale Olympische Komitee entscheidet am 6. Juli in Durban über den Ausrichter der Winterspiele 2018.
Quelle: dpa , sid
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